Das sind Kinder und Jugendliche, die unvorstellbares Leid und Elend durch Krieg, Terror und Verfolgung in ihrem Heimatland und auf der Flucht erlitten haben. Zudem sind sie von ihren Eltern und Angehörigen getrennt.
Sie stehen in Deutschland unter dem Schutz des Grundgesetzes und müssen, wie alle anderen Kindern und Jugendlichen auch, nach Kinder- und Jugendhilfegesetz sowie Schulgesetz, Jugendschutzgesetz etc. behandelt werden. Das heißt, sie bekommen einen Vormund, einen Kitaplatz, Gesundheitsversorgung und es besteht Schulpflicht.
Diese jungen Menschen haben große Ängste zu verarbeiten, aber auch große Träume zu verwirklichen und einen großen Selbsterhaltungstrieb. Daraus ergeben sich für die drittälteste Stadt in Europa Chancen und Möglichkeiten. Denn sie sind hoch motiviert, lernen in der Regel schnell deutsch und sind hungrig nach Bildung.
Wie schaffen wir es, den minderjährigen Flüchtlingen in Dessau-Roßlau nicht nur ein Dach über dem Kopf und Essen/Trinken zu geben, sondern auch ein Willkommen, dass vielleicht zur neuen Heimat wird?
In unserer Gesprächsveranstaltung wollen wir hierauf Antworten finden, gemeinsam mit Cornelia Lüddemann, kinder- und jugendpolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion und Roland Bartnig von refugium e.V.
Wann: 04. November 2015 um 19 Uhr
Wo: Gartenhaus des Palais Bose, Hausmannstraße 5, 06844 Dessau-Roßlau
Wer: alle Interessierten
Link zur Facebookveranstaltung: https://www.facebook.com/events/547558755395977/
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