Zum Weltbildungstag am 8. September fordert die Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt Cornelia Lüddemann, dass Bildung kein Privileg, sondern ein Grundrecht für alle ist. Gleichzeitig kritisiert sie den Umgang der Landesregierung mit dem hohen Gut Bildung.
„Am 8. September ist der Weltbildungs- und -alphabetisierungstag. Dies nehmen wir Bündnisgrünen zum Anlass über die Bedeutung von Bildung in Sachsen-Anhalt, aber auch im nationalen und internationalen Kontext nachzudenken. Bildung eröffnet neue Welten und befreit aus der Ohnmacht. Sie ist gleichzeitig Grundbaustein einer Demokratie, die jeden Einzelnen verantwortlich sein lässt für das Ganze.“„Hier in Sachsen-Anhalt muss sich die Landesregierung fragen, was Bildung diesem Land wirklich wert ist. Der Bildungskonvent hat bereits 2010 wichtige Empfehlungen zur Qualitätssteigerung an sachsen-anhaltischen Schulen ausgesprochen. Dazu gehören
flächendeckende Bildungsangebote, sanierte Schulen und das längere gemeinsame Lernen. Das Gremium forderte außerdem die Aufwertung und stärkere berufsorientierte Profilierung der Sekundarschulen. Vor allem aber mangelt es bislang an qualifiziertem Lehrpersonal. Diese Baustellen müssen endlich angegangen werden, um zuversichtlich in die Zukunft unserer Kinder sehen zu können.““Bildung und Kommunikation spielen eine wachsende Rolle in der Weltgesellschaft. Um an ihr teilhaben zu können, braucht es sowohl das gesprochene als auch geschriebene Wort. Weltweit können rund ein Fünftel der erwachsenen Menschen weder lesen noch schreiben. Das betrifft nicht nur nicht nur die ärmeren Länder. Schätzungen belegen, dass 4 Mio. Menschen in Deutschland als Analphabeten gelten, davon geschätzte 200.000 in Sachsen-Anhalt. Das ist nicht hinnehmbar. Wir müssen Analphabetismus aus der gesellschaftlichen Schmuddelecke herausholen. Nur so kann es gelingen, dass Hilfsangebote wirksam und ohne Scham angenommen werden.“
flächendeckende Bildungsangebote, sanierte Schulen und das längere gemeinsame Lernen. Das Gremium forderte außerdem die Aufwertung und stärkere berufsorientierte Profilierung der Sekundarschulen. Vor allem aber mangelt es bislang an qualifiziertem Lehrpersonal. Diese Baustellen müssen endlich angegangen werden, um zuversichtlich in die Zukunft unserer Kinder sehen zu können.““Bildung und Kommunikation spielen eine wachsende Rolle in der Weltgesellschaft. Um an ihr teilhaben zu können, braucht es sowohl das gesprochene als auch geschriebene Wort. Weltweit können rund ein Fünftel der erwachsenen Menschen weder lesen noch schreiben. Das betrifft nicht nur nicht nur die ärmeren Länder. Schätzungen belegen, dass 4 Mio. Menschen in Deutschland als Analphabeten gelten, davon geschätzte 200.000 in Sachsen-Anhalt. Das ist nicht hinnehmbar. Wir müssen Analphabetismus aus der gesellschaftlichen Schmuddelecke herausholen. Nur so kann es gelingen, dass Hilfsangebote wirksam und ohne Scham angenommen werden.“
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