Kleine Anfrage von Cornelia Lüddemann
Ab Anfang Juni können Kanus und Ruderboote auf der wilden Saale an der Peißnitzinsel in Halle (Saale) fahren. Wie das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie auf einer Kleinen Anfrage von Cornelia Lüddemann, Vorsitzende der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, mitteilte, wird der Flussnebenarm am 08. Juni offiziell für Boote ohne Motoren freigegeben. Bisher war jeglicher Schiffsverkehr verboten. „Naturnahe Tourismus ist es wesentliches Merkmal von Sachsen-Anhalt. Mit der Öffnung der wilden Saale für Kanu und Ruderboote kommt ein weiteres nachhaltiges Angebot dazu“, freut sich Lüddemann.
„Hier zeigt sich eindeutig, dass Naturschutz und Tourismus problemlos im Einklang gebracht werden können. Die Regeln zur Befahrung der wilden Saale sind klar definiert“, so Lüddemann. Kanus und Ruderboote dürfen aus Gründen des Artenschutzes die wilde Saale nur vom 1. April bis 31. Oktober täglich von 7 bis 19 Uhr befahren. Es ist verboten, die Ufer zu betreten. Tretboote sind von der Öffnung ausgenommen, da die Fahrrinne dafür hätte erweitert werden müssen. Das Umweltministerium hatte im Vorfeld eine Machbarkeitsstudie zur Verträglichkeit und den Auswirkungen des Wasserwandern in Auftrag gegeben, um die genauen Bedingungen festzulegen.
Die Kleine Anfrage „Gewässertouristische Nutzung der Wilden Saale an der Peißnitzinsel in Halle“ finden Sie hier.
Verwandte Artikel
BürgerInnensprechstunde
Gespräch im Regionalbüro Die Vorsitzende der Landtagsfraktion Cornelia Lüddemann von Bündnis 90/Die Grünen, lädt für Mittwoch, den 2. Dezember 2024, in der Zeit von 15:00 Uhr bis 16:30 Uhr zu einer…
Weiterlesen »
Open-Air-BürgerInnensprechstunde
Die Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende Cornelia Lüddemann von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, lädt für Montag, den 27. Mai 2024 in der Zeit von 15:30 Uhr bis 17:00 Uhr zu einer BürgerInnensprechstunde in…
Weiterlesen »
Landesregierung verkennt wirkliche Kosten und kulturellen Wert
Die finanzielle Belastung, die Dessau-Roßlau tragen soll, ist enorm. Wir sind stolz darauf, das Anhaltische Theater, die Weltkulturerbeorte, unsere wissenschaftliche Bibliothek und das Georgium zu erhalten. Aber diese Verantwortung sollte nicht allein auf den Schultern unserer Stadt liegen. Es ist eine Investition in unsere gemeinsame Heimat. Die Kultur, von der das ganze Land profitiert, sollte auch spürbarer von der Landesebene unterstützt werden.
Weiterlesen »