NPD und Kameradschaften stehen hinter dem Ganzen
„Dessau kann auch spontan – in wenigen Tagen gelang es, hunderte BürgerInnen zu informieren und zu mobilisieren letzten Freitag Gesicht gegen Rechts zu zeigen.
Ich danke allen, die dabei waren“
Erstmals mobilisierten Rechtsextremisten und Neonazis im Rahmen des PEGIDA-Ablegers “GIDA-Regional” zu einer Demonstration am 28. August 2015 ab 19.00 Uhr durch die Dessauer Innenstadt. Zudem planten die Rassisten eine Auftakt- und Abschlusskundgebung an der Dessauer Friedensglocke. Anders als die Außen- und Selbstdarstellung suggeriert, mobilisiert zu GIDA-Demonstrationen mittlerweile vornehmlich das rechte und neonazistische Klientel, so z.B. die Europäische Aktion Sachsen-Anhalt und die Partei DIE RECHTE. Dazu eine Einschätzung von Cornelia Lüddemann, Landesvorsitzende und Landtagsabgeordnete von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
„Sollte es wieder nötig sein, die demokratischen Traditionen und die Weltoffenheit Dessau-Roßlaus zu verteidigen, werden mit Sicherheit noch mehr Menschen kommen.“
„Spätestens seit Freitag muss jedem „besorgten Bürger“ klar sein, mit wem er sich gemein macht. Mit Fahnen und Sprechchöre und durch eine eigene Demoanmeldung, nachdem Gida aufgegeben hatte, zeigten die örtliche NPD und die Kameradschaften, dass sie hinter dem Ganzen stehen.“
„Dessau-Roßlau ist die drittälteste Stadt in Europa. Wenn jemand Zuwanderung braucht, dann wir!“
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