„Diskussion ist unverzichtbar“
„Wenn wir die Bestattungskultur öffnen wollen, müssen wir zunächst über moralische, rechtliche, kulturelle und auch praktische Fragen sprechen. Eine breite, gesellschaftliche Diskussion dazu ist unverzichtbar. Nur so können wir eine Verständigung erreichen, ob und wie das Bestattungsgesetz geöffnet werden soll“, sagt die sozialpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Cornelia Lüddemann. Aus diesem Grund veranstaltet die bündnisgrüne Fraktion am 21. Januar, ab 19 Uhr, im Alten Puppentheater in Dessau (Ferdinand-von-Schill-Str. 7) eine Podiumsdiskussion.
Mit dem Gesetzentwurf zur Novellierung des Bestattungsgesetzes Sachsen-Anhalt macht die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Vorschläge zur Öffnung der geltenden Gesetzeslage. „Sollen Bestattungen künftig auch ohne Sarg möglich sein, darf die Urne mit nach Hause genommen werden oder kann das Wohnzimmer eine letzte Ruhestätte sein – über solche Fragen werden wir beispielsweise sprechen“, erklärt der kirchenpolitische Sprecher der Fraktion, Sebastian Striegel.
Zusammen mit der Kreisoberpfarrerin des Kirchenkreises Dessau innerhalb der Landeskirche Anhalt, Annegret Friedlich-Berenbruch, dem Geschäftsführer des Verbands Unabhängiger Bestatter, Hans-Joachim Möller, und dem Leiter des Multikulturellen Zentrums Dessau, Razak Minhel, wird Lüddemann im Alten Puppentheater über diese Fragen sprechen.
FLYER zur Veranstaltung: https://www.cornelia-lueddemann.de/…/141128_flyer…
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