Was ist ein Biosphärenreservat? Ist der Biber ein Schädling oder ein Helfer und wie lebt er eigentlich? Und bitte was ist „Bibergeil“?
Fakt ist, der Biber ist das größte einheimische Nagetier und hat mehr Einfluss auf die Umwelt als alle anderen Arten. Nach jahrhundertelanger Bejagung, ist er durch erfolgreiche Wiederansiedlung in unserer Region heimisch. Die Biosphärenreservatsverwalt
Gezeigt wird der Film „Wildes Leben am großen Strom“ , eine Simank-Filmproduktion, die über 3 Jahre lief und alle Facetten der Jahreszeiten in wunderschönen Tier- und Landschaftsaufnahmen zeigt. Zusammen mit dem stellvertretenden Leiter der Biosphärenreservatsverwalt
21. Oktober I 18 Uhr I Regionalbüro Dessau-Roßlau-Wittenberg, Ferdinand-von-Schill-Str. 37, 06844 Dessau-Roßlau
Dieses Veranstaltung ist kostenfreie und dauert ca. 2h.
Hintergrund: 1979 wies die UNESCO das Naturschutzgebiet Steckby-Lödderitzer Forst, neben dem Vessertal, als eines der ersten beiden Biosphärenreservate in Deutschland aus. 1988 wurde das Reservat um die Dessau-Wörlitzer Kulturlandschaft erweitert. Durch die Einbeziehung weiterer Bereiche wurde 1990 das Biosphärenreservat Mittlere Elbe geschaffen. Das Gebiet des Reservates war rund 43.000 Hektar groß. Durch die Erklärung zum Biosphärenreservat Mittelelbe am 20. März 2006 und eines umfassenden Anhörungsverfahrens in der Region, wurde die Fläche auf 125.743 Hektar fast verdreifacht. Somit hat das Land Sachsen-Anhalt den größten Teil des länderübergreifenden Biosphärenreservates. Mit der Anerkennung der Flusslandschaft Elbe 1997 ist ein erweitertes UNESCO-Biosphärenreservat entstanden. Die Erweiterung schließt Flächen der Länder Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein ein. Mittelelbe ist der sachsen-anhaltische Teilbereich dieses größten deutschen Biosphärenreservates, der zentrale Verwaltungssitz ist die Kapenmühle, zwischen Dessau und Oranienbaum.
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